Richter Hartmanns letzte Aufzeichnungen zur Basler Justizaffäre - Pressespiegel


Betrifft JUSTIZ (Deutschland), Juni 2010

Richter Hartmanns letzte Aufzeichnungen zur Basler Justizaffäre

Ein Schweizer Schriftsteller, früher als Rechtsanwalt und Richter in der Schweiz tätig, schreibt ein Buch zur Basler Justizaffäre. Die Affäre ist real, es handelt sich um „die" Basler Justizaffäre aus dem Jahr 1998, die in der Schweiz – anders als in Deutschland – vermutlich jeder Jurist und jeder intellektuell interessierte Zeitungsleser kennt. Das Buch ist eine Aufarbeitung dieser Affäre, wobei der Autor allerdings bewusst offen lässt – und das ist spannend und regt die Phantasie des Lesers an –, was Realität war und was Fiktion ist.

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SJZ - Schweizerische Juristen-Zeitung, 15. Januar 2010

Zihlmann, Peter: Richter Hartmanns letzte Aufzeichnungen zur Basler Justizaffäre. 186 S. (Basel 2009. Arte Legis Editions). Brosch. CHF 28.00.

Vor 12 Jahren erschütterte ein Justizskandal die beiden Basler Halbkantone. Baselbieter Fahnder vermuteten, aus der Stadtbasler Staatsanwaltschaft flössen über einen Nachtklub geheime Informationen an die lokale Mafia. Sie setzte daher eine dortige «Bardame» als verdeckte Ermittlerin ein. Anderseits beschuldigte diese in Basel einen Landschäftler Polizeioffizier, er habe sie in einer Haftzelle vergewaltigt. In beiden Kantonen kam es gegenseitig zu Verhaftungen dreier Justizbeamter in Basel und eines Polizisten in Liestal. Die betreffenden Strafverfahren verliefen aber schliesslich beidseits im Sand. Tragischerweise blieb nur jene junge Frau als Opfer; sie wurde wegen falscher Anschuldigung zu einer bedingten Strafe von einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der Anwalt Peter Zihlmann war damals als Verteidiger involviert. Nun rollt er die ganze Affäre detailliert nochmals auf, allerdings mit geänderten Namen und verfremdet als «Aufzeichnungen» des (fiktiven) Richters, der seinerzeit jene verdeckte Ermittlung genehmigt hatte und sich deshalb Vorwürfe macht. Die alte Geschichte weckt bei Nichtbaslern heute wohl nur noch mässiges Interesse. Lesenswert ist das kleine Buch aber wegen der zahlreichen allgemeingültigen Sentenzen, die der Autor kritisch über Strafprozess, über Richter, Richten und Gerichtete, ja über Recht und Gerechtigkeit überhaupt in den Text einstreut, gewissermassen als Summe seiner langjährigen Justizerfahrungen.

Dr. Heinz Aeppli (Zürich)


Die Schweizer Richterzeitung, 2009/4

Peter Zihlmann diskutiert in seiner Erzählung grundlegende Seins- und Scheinfragen richterlicher Tätigkeit: Ist Wahrheit erkennbar? Gibt es überhaupt eine Wahrheit? Zelebrieren wir Wahrheit, spielen wir uns Wahrheit bloss vor? Zerstören wir damit Wahrheit und somit auch Leben? Das sind grundlegende Fragen.


Sonntagszeitung, 1. November 2009

Sachbuch

Sex & Drugs und Korruption: Die Basler Justizaffäre von 1998 bietet alles, was ein Thriller ausmacht.

Nun hat Peter Zihlmann die Justizaffäre niedergeschrieben, die einen kurzzeitigen kalten Krieg zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft auslöste - eine Art Krimi von 180 Seiten.


 

Telebasel, 061/live, 21. Oktober 2009

Wie sich die Basler Justizaffäre abspielte

Dieses Buch enthält die härteste Attacke seit 20 Jahren gegen jene Institutionen im Staat, welche über die grösste Macht verfügen.

Chef Telebasel im Interview mit dem Buchautor

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Basler Zeitung, 19.10.2009

neu erschienen

Natürlich werden sämtliche Staatsanwälte, Verteidiger, Richter, Juristen und sogar Jusstudenten nicht um das Buch herumkommen. Man muss darüber reden.

Es ist spannend, diese Geschichte nachzulesen oder neu zu erfahren. Sie ist, würde man an der Schule sagen, Pflichtstoff.


 
 

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